Sonntag, 28. November 2021

Abreise

Gestern war dann Abreise und Abschiednehmen angesagt. Nach dem letzten Frühstück sind wir vormittags an den Strand und waren baden. Danach sind wir zum Pool umgezogen und waren viel Schwimmen, um auch an solchen Reisetagen die Bewegungsringe bzw. Ziele unserer Uhren zu füllen. Mittags gab's noch einen Snack am Pool und gegen 17 Uhr sind wir los. Im Hotel haben wir noch einen kostenlosen Late-Checkout bekommen, danke dafür, das hilft und entspannt doch ungemein.


 Letztes Frühstück

Am Pool

Unser Haus-Gecko

Wir haben uns für die Rückreise für einen Flug von Praslin nach Mahé entschieden. Zum einen, um auch dieses Verkehrsmittel zw. den Inseln zu testen, zum anderen hat man den Vorteil, dass man auf Mahé direkt am Flughafen ist und sich das Taxi vom Hafen zum Flughafen spart. Am Flughafen, oder besser Flugplatz, haben wir das Auto abgegeben. Alles winzig hier, ca. stündlich fliegen kleine Propellermaschinen mit 19 Sitzplätzen die Gäste von Mahé nach Praslin hin und zurück - ein absolutes Highlight wie sich herausstellen sollte.

Nach der Autoabgabe wurden die letzten Getränke vernichtet

Wetter und Ziel hat uns nicht so gelockt

Witzig: beim Boarding wird vorher die Formation eingenommen und die Reihen werden dann einzeln aufgerufen und dürfen zum Flieger laufen
 

Abflug wurde vorbereitet

Unsere Maschine

Landebahn im Blick
 

 Ankunft auf Mahé im Regen - es wurden aber Regenschirme bereitgestellt

Bei Ankunft direkt betankt und zurück nach Praslin - Shuttle Strecke
 
Am Flughafen angekommen mussten wir dann ca. eine Stunde auf unser Gepäck warten, es kam erst mit der nächsten oder übernächsten Maschine an. War wohl so geplant, einigen hatte man Bescheid gegeben, uns nicht. Grund unklar, vermutlich zu wenig Platz für so viele Koffer? 
 
Wir zogen uns dann um und gingen zum Condor Schalter. Der Flughafen war klein, eine 777-300 von Emirates wurde nebenan auch abgefertigt. Die Halle war voll - nichts ging voran. Die Meute klatschte als endlich ein Schalter besetzt wurde. Wir bekamen beim Check-in direkt Sitzplätze und konnten die Koffer abgeben - die gute Nachricht. Die schlechte: wie beim Hinflug in der Eco, dieses mal vorletzte Reihe. Dabei waren die Chancen auf Business so gut, bis der Flieger wegen eines Defekts auf dem Hinflug getauscht wurde und die Business sich von 30 auf 18 Sitzplätzen verkleinerte. So wurden aus 9 freuen Plätzen eine überbuchte Business. Direkt vor uns bei Check-In bekamen wir dann mit, wie zwei Vollzahler in die Premium Economy gedowngraded wurden. Richtig bitter; der Herr war sehr ungehalten und sauer.  
 
Im Duty Free trafen wir zufällig den Kapitän, er war in Zeitnot und hinter uns. Ich meinte dann: "Der Kapitän darf natürlich vor - Sie nehmen uns ja auch mit". Wir plauderten ein wenig; er erzählte vom Hinflug, wie auf dem Weg zur Startbahn ein Fehler im Cockpit angezeigt wurde (defektes ABS). Man konnte das Problem nicht lösen und musste den Flieger tauschen, die Crew kam morgens daher mit 3h Delay (Tanken, Catern....Pax/Gepäck umladen...) um 8 Uhr an und hatte auf Mahé auch nur eine "verkürzte" Pause im Hotel, wobei wir dachten, sie hätten einen mehrtägigen Aufenthalt, aber nein, dieselbe Crew fliegt den Flieger nachts wieder zurück (23:30 Uhr)
 
Unsere 767-300 (D-ABUF) - ca. 27 Jahre alt, aber bestens in Schuss. Mit der DE2303 sind wir geflogen - wöchentlicher Condor Flug
 

Der Flug war dann wirklich sehr gut - wir wurden bestens versorgt. Eine Flugbegleiterin kam dann zu uns und meinten wir seien ja PAD/ID und hätten Pech gehabt mit dem Downgrade - sie schaltete uns dann das Premium Entertainment frei, besorgte uns zum Abendessen noch Reste aus der Premium Economy und auch der sonst kostenpflichtige Alkohol wurde uns ohne Münzeinwurf serviert. Total lieb - Daumen hoch für diesen Service. Aber ohne war die Condor Economy wirklich in Ordnung. Die Crew war harmonisch  und gut drauf, trotz der widrigen Umstände.



Abendessen: Rinderfilet aus der Premium Eco

Frühstück - Riegel und Joghurt gab's als Goodie, der Rest war überschaubar

Fast da
 
Anflug - Frankfurt zur Rechten

Bei Ankunft in Frankfurt

In Frankfurt angekommen war für ein Sonntagmorgen erstaunlich früh los. 6:59 Uhr Touchdown nach 10:17h in der Luft. Koffer waren da und ab zur S-Bahn.
 

 

Kurz nach halb neun zuhause 

Blick aus dem Wohnzimmer, 3 Grad - etwas trist

Wir danken allen Lesern für das Interesse. Die Seychellen sind ein sehr schönes und vielseitiges Urlaubsziel. Die Strände sind überragend aber auch abseits gibt es viel zu erleben. Uns hat Mahé vermutlich am Besten gefallen, da die Strände nicht wirklich schlechter sind, aber man aufgrund der Größe noch mehr unternehmen kann. La Digue ist sehr klein - alles geht mit Fahrrad. Praslin war sehr entspannt, da größer aber auch sehr ruhig. Am besten muss es jeder selbst herausfinden =)

Liebe Grüße,
Nikki & Erik

St. Pierre

Der Freitag war unser letzter "voller" Tag und wir wollten dieses noch gut nutzen. Wir hatten für den Vormittag eine kleine Schnorcheltour nach St. Pierre gebucht und wurden sogar bei uns am Hotelstrand abgeholt. Es war etwas wellig aber wir hatten es ins Boot geschafft, das wir dieses Mal ganz für uns alleine hatten. St Pierre selbst liegt nur knapp 2 km vom Strand entfernt und somit waren wir auch schnell da.

Im Hintergrund kam gerade unser Boot


 Abfahrt morgens - noch nicht viel los am Strand

Unterwegs

St. Pierre - kleine Felsformation mitten im Wasser


 St. Paul direkt daneben

Das Wasser war zwar etwas unruhig, dennoch konnten wir wieder viele bunte Fische beobachten. Leider konnten wir aber keine Schildkröten sichten. Wir waren 75 Minuten im Wasser und haben quasi jeden Stein umgedreht, sind aber nicht fündig geworden. Wir hatten dennoch eine schöne Schnorcheleinheit.

Fische

Noch einer


 Noch mehr


 Noch mehr

Nochmal andere Fische


 Noch mehr
 

Auf dem Rückweg

Hotelli im Blick

Wir waren dann auch schon relativ früh wieder zurück und wir wollten nicht den restlichen Tag faul auf den Liegen verbringen. Wir haben uns dann an einen Trail erinnert, der uns die Tage empfohlen wurde und an dem wir schon mit Auto vorbeigefahren waren. Nikki war nicht zu bremsen und entschloss sich auch diese Wanderung in der heißen Mittagssonne anzugehen. Es hatte sich aber gelohnt: wir waren am höchsten Punkt auf Praslin (357m) und hatten einen überragenden Ausblick in alle Richtungen und Nachbarinseln.

Startpunkt/Parkplatz: Vallée de Mai - hier waren wir selbst nicht drin, dafür im Fond Ferdinand die Tage davor


 Bis in die Zehenspitzen motiviert


 Die ersten Meter


 Die letzten Meter

Angekommen - toll ausgebaut, wir waren ganz alleine

A View

La Digue im Hintergrund, die anderen Inseln sind auch zu erkennen (Felicite, Coco & Sister Island ganz hinten)

Danach ging es zur verdienten Nachmittagsruhe an den Pool und wir gönnten uns einen Cocktail für den anstehenden Sundowner. Für das letzte Abendessen gab's ein Special im Hotel, denn statt Buffet für die HP Gäste wurde ein Menu serviert. Das konnten wir dann auch in Anspruch nehmen - es war sehr lecker.


Drinks
 

 Tomatensuppe als Vorspeise
 

 Käse/Rote Beete Panacotta

Rinderfilet als Hauptgang

Dessert

Samstag, 27. November 2021

Anse Georgette

Am Donnerstag stand der Anse Georgette an. Dies ist ein sehr bekannter und sehr schöner Strand, der hinter dem Constance Hotel - 5 Sterne Luxushütte mit einer Bewertung von 9,4 bei booking.com - ist. Da alle Strände auf den Seychellen öffentlich sein müssen, darf man durch das Golfparadies laufen um zum Strand zu gelangen. Allerdings muss man sich vorher anmelden und das wird streng kontrolliert - auch zu nicht Coronazeiten. Es gibt aber auch noch Alternativen um zu diesem Strand zu gelangen. Man macht es via Boot, was eine sehr teure Variante ist oder man kann zwei verschiedene Trails laufen. Eine kommend vom Anse Lazio - diese wird nur mit Guide empfohlen oder man startet am Mont Plaisir. Obwohl wir beim Hotel angemeldet waren, haben wir uns morgens dazu entschieden, den Trail über den Mont Plaisir zu laufen. Ich hatte bei Facebook Bilder gesehen und es sah sehr schön aus. Noch dazu steht im Reiseführer, dass man vom Hotelparkplatz auch 30min läuft.

Die einzige Ampel auf ganz Praslin - wenn Flieger rein oder raus gehen

Mit dem Auto sind wir bis zur Endhaltestelle vom Bus gefahren - etwas eigenartig, weil wirklich kein einziges Auto dort stand und wir uns sehr unsicher waren, wo man parken kann. Aber auf einer grünen Fläche am Rande der Straße haben wir es dann abgestellt und sind los.
 

 Anfang des Trails gefunden

Ca. 40 Minuten sollte der Trail gehen. Eine riesige deutschsprachige Wandertruppe kam uns direkt am Anfang entgegen und wir gefragt, ob es sich lohnt. "Es wird auf jeden Fall sehr heiß", war die Antwort. Es stellte sich raus, das im Gegenteil zu fast allen anderen Trail die wir bestritten haben, dieser in praller Sonne war. 
 

 Tolle Aussicht auf den Flughafen
 

 Erik hält Ausschau nach den Flugzeugen
 

 Immer noch nicht oben angekommen

Man hatte diverse View-Points - hier die Anse Lazio
 

 Anse Lazio im Hintergrund
 

 Hier die wunderschöne Bucht von oben - Anse Georgette

Mal wie beide zusammen 

Nur die Bucht

Der Weg war sehr schön, es hat viel Spaß gemacht. Auf halben Wege kam uns noch jemand entgegen und uns ist aufgefallen, dass die meisten Menschen, die wir auf Trails getroffen haben Deutsche sind oder zumindest deutschsprachig. Es scheint also, dass die deutschen Urlauber doch deutlich aktiver sind und sie Interesse an der Natur haben. 

Angekommen nach ca. 60min hat es uns mal wieder den Atem verschlagen. Wir haben mittlerweile schon wirklich sehr schöne Strände gesehen, aber dieser gehört zu unseren Top 3. Ruhig, traumhaftes Wasser. Nachteil ist lediglich der Weg dorthin.
 

 Traumhaft diese Bucht

Herrliche Kulisse
 

 Blick in die andere Richtung

Unser Mittagsessen - Samosas, Frittierte Balls mit Kartoffel, Fleischröllchen vom Imbiss mitgebracht


Nest gebaut und mein Buch stets zur Hand - kann ich nur jedem empfehlen

Für mich gab es einen Creole Pina Colada
 
Wir verbrachten ca 3 Stunden am Strand und sind dann über das Hotelgelände aufgebrochen. Dort gibt es noch einen Strand, Anse Kerlan. Diesen wollten wir noch ansteuern. Dort wurde uns aber der Weg von der Secruity verwährt. Der Strand sei nur für Hotelgäste. Wir haben kurz mit ihnen diskutiert, weil ja alle Strände öffentlich sein müssen, aber nun ja... der Strand ist öffentlich, aber der Weg sei Privatgelände. Wir müssten raus und über Felsen klettern. Ahja!
Jut - ändern konnten wir es nicht. Sind dann zum Auto zurück - der Weg war steiler als gedacht und im Hotel noch mal in den Pool. 
 

 Schildkröten haben hier ihre Eier abgelegt - das bekamen wir leider nicht zu sehen, aber die Nester werden geschützt

Die Anse Georgette ist eine Brutstätte für Haie - hier Tipps, die man einhalten soll, wenn man einen Hai sichtet. Wir bekamen das Schild erst beim Ausgang zu sehen
 

 Golfplatz vom Constance
 

 Sieht schon schön aus - in der Hitze hat man aber kaum jemanden spielen sehen
 

Abends sind wir ins Les Lauriers eingekehrt. Soll laut Reiseführer das beste kreolische  Buffet auf Praslin haben, da man sich aber bei Buffet so voll futtert und wir auf La Digue jeden Abend Buffet hatten, haben wir uns ganz bewusst für einen Tag entschieden, an dem man nur "á la Carte" essen kann. 
 

 Auf dem Weg zum Les Lauriers
 
 
 Erik hatte Beef Tenderloin - sehr zart und lecker
 
Und für mich gab es eine Pizza

Tolles Ambiente, tolles und qualitativ gutes Essen, Service aber sehr bescheiden. Einfach zu wenig Personal. Zuhause gab es dann auf Drängen von Erik eine Runde Kanasta, da er den Ausgleich im Urlaub noch braucht. Am Ende steht es 3:1 für mich. Wie ihr wisst ist Erik nicht der beste Verlierer, aber wir haben trotzdem in einem Bett geschlafen. 





Abreise

Gestern war dann Abreise und Abschiednehmen angesagt. Nach dem letzten Frühstück sind wir vormittags an den Strand und waren baden. Danach s...