Dienstag, 16. November 2021

Moyenne Island und auf nach La Digue

Gestern war mal wieder ein Reisetag geplant - denn die nächste Insel stand auf dem Programm, La Digue, dieses Mal für 6 Nächte. Zuvor nutzten wir die Zeit im L'Habitation bestmöglich. Gegen 9 Uhr wollten wir noch zu einem kleinen Ausflug mit Dominik starten, der Sohn der Besitzer, der auch in der Unterkunft arbeitet.


 Schöner Start in den Tag


 Obst und Kaffee zum Frühstück

Da morgens das Wasser sehr ruhig war, sind wir nach dem Frühstück noch schnell eine Runde vor dem Hotelstrand schnorcheln gegangen - von einem deutschen Pärchen wurde am Tag zuvor eine Sea Turtle (Wasserschildkröte) gesichtet. Diese Chance wollten wir nicht ungenutzt lassen, zumal wir extra eine Unterwasser Kamera für den Urlaub besorgt hatten.


 Unser Strand und Steg - das Wasser wie geglättet

 Viele Seesterne hatten wir gesichtet

Die Ausbeute war dann ganz okay, auch wenn keine Schildkröte dabei war. 9:15 Uhr ging's dann zum Ausflug zur Moyenne Island, dem kleinsten Nationalpark der Welt, einem weiteren Highlight auf den Seychellen. Dominik hat uns schon einen Teil der Story erzählt und die ist echt interessant und gilt es im Selbststudium einmal nachzulesen - hier nur ganz kurz umrissen. Brendon Grimshaw hat die heruntergewirtschaftete Insel für 10000 Pfund 1962 gekauft und daraus ein kleines Paradies geschaffen. Wir haben etliche Landschildkröten und interessante Vögel gesichtet. Die Flora und Fauna ist ebenfalls auffällig und einladend, dafür sind wir aber keine Spezialisten oder Experten. Wir haben die Insel einmal abgelaufen und alles angesehen.

 


 Los gehts - unser Boot war das Erste an dem Tag


 Zur Einführung

 

 Viele Zeitungsausschnitte und einen Film gab's zu sehen


 Auch die Süddeutsche hat mal was geschrieben

 

 Eine Karte zum Überblick


...auch mit Fotos, dass man nichts übersieht

...die vorherigen bekannten Gesichter


 Über die ersten beiden Schildkröten wären wir am Anfang fast gestolpert

 

 Die kleinen Schildis wurden in einer "Nursery" noch eingesperrt, damit sie keiner klaut?!

 

 Immer am Streicheln

 

Füttern ging auch - hat allerdings mehrere Versuche gebraucht bis die Mango im Maul blieb

Ganz viele auf einem Streich...

 ...Nikki mitten drin


 Der Generator von früher


 Die ersten Eigentümer von Moyenne - 1892 haben sie die Insel für 301 Rupien (knapp 20€) verkauft

 

Zwischendurch hat's geregnet

Danach wurden wir von Dominik wieder abgeholt und sind schnorcheln gegangen. Er hat uns bei einem nahen Riff rausgelassen. Viele Fische und Korallen wurden gesichtet, aber leider keine Wasserschildkröte. Dieser Punkt bleibt weiterhin auf der To Do Liste. Dafür hat ein anderer Schnorchler (deutsches Paar, wir waren zu viert) einen wohl 2m langen Hai gesehen (!) - so berichtete er es auch unserem Guide. Dieser meinte, das wäre sicher ein "White Tip" Hai gewesen, im Riff relativ selten, aber man solle sich keine Sorgen machen und sich freuen, dass man ihn gesehen hat. Er hatte einen Hai dieser Größe im letzten halben Jahr erst einmal dort gesehen.


Long Island - hier war früher ein Gefängnis, das Alcatraz der Seychellen. Mittags wurde auf dem Strand Fußball gespielt und die Gäste von Round Island (weitere Mini Insel mit nur einem Luxus Hotel drauf) konnten vom Restaurant zuschauen

Grund für mich das Schnorcheln einzustellen, das Wasser zu verlassen und mich mit Dominik zu unterhalten, was mir irgendwie interessanter erschien, während die anderen drei im Wasser blieben und den Hai suchten. Ich war neugierig und wollte mehr über das Family Business erfahren. Sie haben das Land auf Cerf Island vor 20 Jahren von der Regierung abgekauft, seitdem betreiben sie die Unterkunft. Dominik spricht auch Deutsch, machte ein 6 monatiges Praktikum in Frankfurt inkl. Sprachkurs. Wo? Klar, im Tourismus Büro der Seychellen, das eine Freundin der Mutter dort leitet. Ansonsten sind sie ganz gut durch die Corona Zeit gekommen, auch wenn die Nachfrage jetzt erst wieder spürbar angezogen hat. Er selbst macht die Boot Trips und geht auch viel Fischen, oft wird der selbst gefischte Fang in der Unterkunft serviert.


Unterwasserwelt

13 Uhr waren wir dann zurück und bereiteten uns auf unsere Abreise vor. 15 Uhr ging's mit dem Boot zurück nach Mahé, dort wurde ein Taxi für uns zur Weiterfahrt zum richtigen Fährterminal reserviert. Dort kamen wir auch pünktlich an, checkten für die Fähre ein, gaben unsere Koffer ab und 16:30 Uhr ging's dann los. Die Fähre braucht ca. 1:15h nach Praslin, von dort nochmal 00:15h nach La Digue. Dort kamen wir pünktlich an und wurden von einem Transportmittel in das Nächste geladen: in den Bus zum Hotel.

 

 Ausfahrt aus dem Hafen. Es gibt natürlich auch Hamburg Süd Container


 Wir sind gut drauf

Sonnenuntergang kurz vor Ankunft


 Einfahrt in Praslin - hier sind die meisten ausgestiegen und ein paar dazu gestiegen


Einfahrt in den Hafen auf La Digue

Unsere Fähre von hinten

 Richtiger Umschlagsplatz, hier war viel los


 Überall Action


 Eigener Kran auf dem Boot

Unsere Unterkunft - die Island Lodge mit Halbpension, da nicht anders buchbar. Hier angekommen gab's mal wieder den obligatorischen Temperatur Check - alle hatten bestanden. Danach gab's die Schlüssel für das Zimmer bzw. den Bungalow als Belohnung, der auch ganz schön war. Wir spürten aber schon, dass die Unterkunft eine ganze Ecke größer als die Letzten war. Auf dem Zimmer gab's als Honeymoon Special eine Flasche Sekt sowie eine Obstplatte, die aber anscheinend morgens schon hingestellt wurde und das Beste bereits hinter sich hatte.

Die Koffer wurden separat transportiert

Unsere kleine Überraschung

Unser Zimmer, bei der Leiter gehts noch hoch...

 ...denn wir haben ein Spitzdach

19:30 Uhr gingen wir dann zum Dinner mit Buffet (auch was neues für uns). Mal wieder Temperatur Check und Eintritt bzw. Buffet Gänge nur mit Maske. Wir hatten direkt einen tollen Tisch trotz später Stunde, sehr schön und speziell in weiß eingedeckt - nun waren wir für alle als Honeymooner geoutet - der Tisch gehörte aber zu den Besten. Erste Reihe am Wasser. Wir sind uns beide danach noch einmal nacheinander umziehen gegangen, da wir uns auch ein wenig underdressed vorkamen. Zur Abendgarderobe ist wohl auch eine lange Hose erwünscht, so weit ging's dann nicht, aber es gab ein Polo und die schickste kurze Hose, die ich besitze und im Urlaub noch nicht getragen hatte, wurde ausgeführt. Nikki trumphte mit einem Kleid auf.

 

 Das Buffet

Das Essen war gut - wobei Buffet natürlich auch immer gefährlich ist. Gerne isst man bzw. mindestens ich über den Hunger hinaus, weil es halt schmeckt. Wir hatten uns aber ganz gut unter Kontrolle. Danach waren wir müde und haben nicht mehr viel gemacht - ich glaube es gab nicht mal einen Absacker im Bungalow.

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