Donnerstag, 25. November 2021

Fond Ferdinand

Am Mittwoch war der nächste Ausflag angesagt; ausruhen is nicht. Wir haben den Fond Ferdinand besichtigt - ein Naturreservat, wo die Coco de Mer wächst, im Süden von Praslin. Der Park wurde erst 2013 eröffnet und ist noch nicht ganz so bekannt wie das Vallée de Mai - dem bekannteren Park. Uns wurde aber von vielen gesagt, dass der Park eigentlich schöner ist und sich mehr lohnt: kostet nur die Hälfte, der Park ist ca. 6x größer, bietet einen View Point und eine kostenlose Führung ist auch enthalten. Na dann los. 700 Stufen warteten auf uns.


 Der Überblick


 Der Eingangsbereich, sehr unscheinbar

Tickets gekauft

Kostenloses Wasser zum Refill - wurde genutzt um die Flaschen nochmal aufzufüllen

Das ist eine weibliche Coco de Mer

Es können auch Drillinge sein

Wir haben die Führung um 11 Uhr mitgemacht und waren insgesamt 9 Leute: alle deutsch. Julia hat uns dann ca. 2h durch den Park geführt und an verschiedenen Punkten etwas zur Natur und insbesondere den Coco de Mer Palmen erzählt, die es nur auf den Seychellen gibt. Witzige Key Facts:

  • Die Palmen werden ca. 250 - 300 Jahre alt
  • Die Palmenblätter werden bis zu 9m lang und sind so geformt, dass sie das Regenwasser ideal aufnehmen können und zur Pflanze einspeisen
  • Die Palmen sind getrenntgeschlechtlich und schauen auch so aus.
  • Nach 25 Jahren gibt es die erste Frucht - diese öffnet sich für genau 24h und muss entsprechend von einer männlichen Pflanze befruchtet werden (Tiere nehmen hier die Verteilung vor)
  • Es dauert dann 7 Jahre, bis die Frucht fertig gewachsen ist
  • Preis je nach Schönheit und Form (nicht Gewicht): bis zu 5000 SCR

Julia erklärt uns etwas: in der Mitte eine männliche Coco de Mer (kein Rüssel)


 Wir durften sogar anfassen


Man beachte die Form der Blätter und die Kanäle

Eine andere Palme mit Spaghetti Frucht (zumindest nannte sie die Frucht so, da sie, wenn sie frisch ist, hell gelb und wie Spaghettis aussehen)

Zwischendurch ein erster guter Ausblick

Viewpoint, im Hintergrund sieht man u. A. La Digue und Felicite

Und nochmal

Und nochmal eins zusammen

Schöner Ausblick

Die Tour hatte sich gelohnt - dank kleiner Wanderung zum View Point (ca. 3km / 156 Höhenmeter) konnte die Session auch als Mini Workout gewertet werden. Danach sind wir noch den Südwesten der Insel bis zur Anse Grande abgefahren. Hier war aber Ebbe und das Wasser sehr flach, sodass wir nicht baden konnten/wollten. Wir haben uns dann eine kleine Imbissierung geholt und sind zurück ins Hotel.


Random Strand im Südwesten der Insel

Sehr einladender Footruck

Am Strand dann gegessen

Abends haben wir dann ein neues lokal in der Gegend ausprobiert. Mit Stirnlampe bewaffnet konnten wir es in ca. 10min zu Fuß erreichen (auf der Straße gelaufen / Gehwege eher Mangelware). Fazit des Restaurants: sehr gut!


Nikki mit Fischfilet und sehr guten Pommes

Auf dem Heimweg: jede Menge Schnecken

So wurden wir wenigstens nicht überfahren

Mittwoch, 24. November 2021

Schnorcheln: Ave Maria, Big Sister, Félicité und Praslin

Gestern war mal wieder ein Ausflug angesagt. 9 Uhr hatten wir ein Date bei einer der zwei einzigen Tankstellen auf Praslin, welche als Treffpunkt ausgemacht wurde. Zum einfachen Erkennen sollten wir unser Nummernschild durchgeben - gesamte Orga vorher wurde per WhatsApp gemacht, total üblich hier. An der Tankstelle angekommen kamen direkt jemand auf zu. Unser Guide Sony, wie sich später herausstellte, war gar nicht kontaktscheu und sprang direkt ins Auto auf die Rückbank und lotste uns zum nächsten Parkplatz. 

 

 Morgens vor Abfahrt noch die Handtücher beim Pool geholt, oder doch lieber hierbleiben? Wenigstens keine tödlichen Tiere

"Anlegestelle" direkt an der Straße 

Vorfreude wie immer groß


 Wir stechen in See

Laune war immer noch gut

Wir warteten noch kurz auf unsere Mitstreiter - es kamen noch 4 Leute: ein junges Pärchen aus der Schweiz sowie eine Mutter mit Tochter aus Estland, bunt gemischt, die Stimmung stimmte, wir kamen alle schnell ins Gespräch. Nach ca. 15 Minuten fahrt kamen wir beim ersten Stopp an: Ave Maria, eine kleine Felseninsel zw. Praslin und Félicité. Auf der Fahrt wie üblichen Themen: gibt's Haie? Wie groß? Wie gefährlich? Und auch die üblichen Beschwichtigungen vom Guide folgten. Nikki war ja schon viel im Urlaub schnorcheln und ich bin grundsätzlich auch interessiert, wollten wir doch unbedingt mal eine Meeresschildkröte beim Schnorcheln sehen. Ich fragte unseren Guide nach den Chancen, er meinte: "It's the best place" - klar, was soll er sagen, dass er uns ein totes Riff ohne Tiere geführt hat? Ab ins Wasser - viele schöne Tiere wurden auch schnell gesichtet, der Abstand zu den Felsen auch stets gewahrt, denn es war doch sehr wellig und man wollte ja nicht kollidieren. Und ja, es hat geklappt - am Ende vom Schnorchelgang haben wir eine kleine Schildkröte am Meeresgrund schwimmen gesehen. Einfach toll!


 Der erste Halt - sehr unscheinbar

Sehr klares Wasser

Wer war fast der Erste im Wasser?


Unsere Unterwasserkamera war leider nicht so gut - wir haben aber ein Video von den Schweizer Eidgenossen bekommen - hier sieht man die Schildi ganz gut. Vielen Dank und die besten Grüße an dieser Stelle

Der Soll war damit schon erfüllt, der Rest war eigentlich nur noch Zugabe (für mich jedenfalls - war aber trotzdem schön). Es folgten dann noch drei weitere Einheiten: bei Big Sister Island, Félicité und am Ende noch ein Bonus Schmankerl (gehört nicht wirklich zur Tour) bei Praslin. Nikki glaubt einen kleinen White Tip Shark bei Félicité gesehen zu haben, aber sicher ist sie sich nicht. Zwischendurch wurden die Schweizer auf La Digue für den Rest des Tages rausgelassen; sie wurden dann abends wieder abgeholt.


Bei Big Sister Island: hier war am meisten los

Viele Fische

Auch unter Wasser sichtbar

Coco Island bei Félicité


 Félicité


 Felsen auf Félicité - hier gibt es genau ein sehr teures Hotel, dafür gibt's aber auch einen eigenen Helikopter Landeplatz (Helipad)

Hier gab es auch Fische

Letzter Stopp

Kleines Riff vor Praslin

Das Korallenriff hat sogar noch ein bisschen gelebt - die meisten sind leider tot (zu warm - Klimaerwärmung auch hier ein großes Thema)

Zurück am Hafen: was fällt auf? Genau, kein Wasser mehr - Ebbe

Der gewohnte Service: hier die Stopps in rot markiert

Die Ausfahrt war also ein voller Erfolg. Zur Belohnung gab es dann im Take Away um die Ecke eine Kleinigkeit zur Stärkung. Danach sind wir ins Hotel und haben den weiteren Nachmittag und Abend dort verbracht. Die Unterkunft ist ja wirklich gut und das wollen wir ein bisschen genießen.

Eingekehrt im Coco Rouge Take Away

Bescheidenes Chicken Curry - hat weniger gekostet als die Cola neben dran

 

Abends im Lokal, dieses Mal sogar mit einer Suppe vorne weg. Und: Live Musik, sieht man sogar im Hintergrund. Leider nicht genießbar, also die Musik.

Dienstag, 23. November 2021

Anse Lazio



Die Nacht war eigentlich ganz gut im neuen Hotel, auch wenn uns die Klimaanlage weggeblasen hat. Erik hat den Sleep-Modus auf der Fernbedienung leider übersehen, aber ich habe im Gegensatz zu ihm auch gut geschlafen. Er liegt näher zur Klima und dadurch war es etwas windig - würde ich es nennen. Erik fand es sehr laut. Das Frühstück war herrlich und um einiges besser und im Detail schöner als in der letzten Unterkunft. Es gibt ein sehr gutes Buffet - Eier werden in allen Varianten frisch zubereitet und an den Platz gebracht. Bei dem Kaffee hier ist man wirklich wach. Peter bräuchte wahrscheinlich nur eine Pfütze und den Rest heißes Wasser - aber wir füllen eben reichlich Milch auf. Danach sind wir an die Rezeption und haben uns das erste Mal richtig über Ausflüge informiert und um 10h kam dann unser Mietwagen vors Hotel gefahren. Hat schon ein paar Jährchen und ein paar Kilometer auf dem Buckel, aber es fährt.


 6 Jahre alt und über 70000 km auf dem Tacho

Um 10:30h ging es dann los Richtung Anse Lazio. Dem bekanntesten und angeblich schönsten Strand auf Praslin. An der Küste entlang und dann noch eine Bergstraße hoch. Da hatte ich als Beifahrer das Gefühl wir rollen gleich zurück so stark war der Antrieb des Autos und ist dann in den ersten Gang gesprungen. Angekommen gab es einen Souvenirshop in den ich mal hinein bin - der erste wohl gemerkt im gesamten Urlaub. Und dann an den Strand. Ein kleiner Augenschmaus - es war herrlich. Wellen waren da, aber nicht zu hoch - nur bis wir einen Platz für unser Nest gefunden haben, hat etwas gedauert. Irgendwie waren alle schönen Plätze belegt und dann schien die Sonne nicht und man konnte nicht sehen, wo Schatten ist. 


 Der erste Stopp - wir brauchten Wasser - der Shop war nicht klimatisiert und auf dem Rückweg sind wir eine kleine Seitenstraße hinein, damit wir einen besseren hatten


 Aus dem Auto heraus


Kurz vor dem Strand

Let's go to the beach


Hallo Anse Lazio 

In voller Schönheit 

Trotz Ebbe

Auch hier wird geheiratet - noch beim Aufbau. Ich persönlich kann mir das gar nicht vorstellen - jeder gafft, die Paare sind meistens alleine und alles dauert vlt 20 Minuten. Ich freu mich auf unsere Feier mit euch in Deutschland

Nest gefunden


Das Wasser wieder kristallklar

 Kleine Bucht hinter der großen - nur durch ein paar Felsen getrennt

Wir haben den Tag am Strand verbracht und uns danach noch in die Honesty Bar gewagt. Wir sind den halben Trail zum Anse Georgette gelaufen, da man den Eingang absolut übersehen hat. Warum eigentlich der Name "Honesty Bar"? Die Bar ist immer zugänglich, ob der Wirt da ist oder nicht. Wenn er da ist, kassiert er, wenn nicht, nimmst du dir etwas aus dem Kühlschrank und wirfst - ehrlich - das Geld in die Kasse. Preisliste ausgelegt.


 Beim Suchen der Bar noch ein schönes Foto


 Der Weg zur Honesty Bar hinter einer kleinen Bucht


Bierchen mit Ausblick

Beim Verlassen der Bar 

Auf dem Rükweg gesehen - den ersten Lifeguard nach 15 Tage Seychellen, daür inkl. Boot

 Tschüss bis zum nächsten Mal du wunderschöne Anse Lazio

In der Unterkunft haben wir noch den Blog geschrieben - das Uploaden der Bilder ist hier super langsam und dauert mehrere Stunden - der einzie Kritikpunkt an dem Hotel bis jetzt. Danach haben wir uns auf Essenssuche gemacht. Erst wollten wir in eine Pizzeria - aber bei Google nur eine 3,5 daher sind wir nebenan in ein Hotel, das mit 4,2 Sternen bewertet ist.


Noch voller Vorfreude 


 Auf dem Weg zum Restaurant und zurück sind wir am Strand gelaufen - Achtung Krebse crossing

Ich war froh, dass das Essen drinnen geblieben ist und ich habe noch am selben Abend eine Bewertung abgegeben - es war wirklich ungenießbar und der größte Teil meines Essens ging zurück. Deutlich teurer als unser wirklich sehr schönes und gutes Restaurant und dann so ein Flop. Eriks war in Ordnung, aber auch nicht gut. Auf dem Zimmer gab es ein Gin Tonic zum Desinfizieren.


Abreise

Gestern war dann Abreise und Abschiednehmen angesagt. Nach dem letzten Frühstück sind wir vormittags an den Strand und waren baden. Danach s...