Zur Einordnung - Am Ende war morgens der Treffpunkt, von dort ging es mit dem Taxi zum Start, gewandert sind wir einmal um den Süden bis zum Ende
Hier am Helipad - Treffpunkt
Dort angekommen, dauerte es etwas. Der Ansprechpartner sprach unverständliches Englisch, er telefonierte ständig und irgendwie empfand ich das als etwas unprofessionell. Eine einheimische Familie wurde zuerst mit dem Taxi gefahren und dann ging es endlich los. Zwischendurch hielten wir noch mal beim Supermarkt an - der Ansprechpartner kaufte sich noch Wasser und was zu Essen. Unsere Theorie: Der eigentliche Guide hatte verschlafen und jetzt soll er es übernehmen und musste sich noch eindecken. Sicher habe ich mich nicht mehr gefühlt.
Los geht es - Taxi - hier einfach hinten auf dem Truck
Am Trail angekommen wartete die Localfamily auf uns. Wir in festem Schuhwerk, so stand es explizit in der Tourbeschreibung - der Guide (Dave) mit Flipflops, die lockerer nicht sein könnten. Passt ja zu unserer Theorie. In einem Tempo ist er die ersten Stufen/Steine hochgerannt, ich schon aus der Puste und dachte mir nur: "Wo bin ich gelandet?" Als er mal drei Sätze sagte, kam ziemlich laut: "Wait! Every Couple by themself" Es wurden die ersten Fotos gemacht. Am ersten Strand noch etwas bewölkt musste unser Guide dann zurück und noch eine Nachzüglerin abholen - wir sind weiter mit der Localfamily und konnten Bilder machen.
Das Eröffnungsfoto auf dem Trail
Nachdem der erste Anstieg geschafft war, ging es durchs grüne Gras
Zum ersten Aussichtspunkt - noch keine Sonne zu sehen
Mit Strand, aber viel zu wellig und gefährlich
Und trotzdem wunderschön
Aktuell auch noch Ebbe
Von der anderen Seite
Während wir auf Dave und die Nachzüglerin warteten
Als dann die Nachzüglerin - Nora - ankam, waren wir komplett. Es war nicht ihre Schuld sondern es gab Kommunikationsprobleme mit Robert - der das organisiert. Aber so sind wir durch die ersten Hürden geklettert und haben uns endlich als Gruppe identifiziert und es machte richtig Spaß mit ihnen zu laufen, klettern, krabbeln. Jeder half jedem, über wörtlich genommen den Abgrund. Dave ist auch aufgetaut und entpuppte sich als richtiger Tourguide und erzählte eine Menge. Seine Flipflops wurden sogar abgelegt und er machte die Tour Barfuß, weil er so besseren Halt hat.
Hier ging es dann richtig los - unter die Felsen mussten wir durch
Auch Erik passte durch
Aber Bauch rein und lang machen war angesagt - links unser Guide
Über Stock und Stein - äh Fels
Ganz schwindelfrei durfte man aber nicht sein
Es hat trotzdem Spaß gemacht
Zur Belohnung gab es ein Postkartenmotiv
Ich kann gar nicht in Worte fassen, was man dort gesehen hat. Auch auf Bildern kann man dieses Naturspektakel kaum festhalten. Mir hat es wirklich den Atem verschlagen. Ich habe selten so etwas Wunderschönes gesehen. Diese Farben, diese Felsen - es ist einfach wirklich WAHNSINN.
Long Beach - kurz vorm Ziel
Atemberaubend schön
Das Foto war es mir wert - ich durfte nur nicht nach unten schauen
Long Beach von der anderen Seite
Weiß nicht mehr, wie ich diese Aussicht noch benennen soll
Weit oben über dem Sealevel
Kristallklares Wasser
Angekommen am Anse Marron - einer kleinen geschützten Bucht konnten wir uns "abkühlen", denn es war unsagbar heiß und der Schweiß ist einfach nur gelaufen. Wir badeten in Badewassertemperatur, bekamen einen Obstteller mit Samosas und versuchten uns unter die Steine im Schatten zu verkrümeln - aber kaum möglich. Nora erzählte uns, dass da drüben - wo wir im Wasser waren - ein "deathly fish" ist. Ich habe mich - wie immer im Vorfeld über gefährliche Tiere auf der Insel informiert. "Stonefish?" "Yes, it looks like a stone, but it is alive." Krass, da lag wirklich ein Steinfisch. Mit viel Respekt bin ich hin und habe ein Bild gemacht.
Die linke Bucht der Anse Marron - etwas unruhig, wir waren lieber in der Kleineren
Unsere Obstplatte mit leckeren Fischsamosas zur Stärkung
Steinfisch - eins der giftigsten Tiere der Welt und kann sich sehr gut tarnen
Felsen erklimmen um die besten Fotos zu machen - im Hintergrund die Anse Marron
Gruppenfoto
Da es einfach zu heiß war haben wir Sachen gepackt und los ging es. Der schwierige Teil lag zwar hinter uns - trotzdem wurde noch geklettert und gekrabbelt. Zwischendurch wurde uns von Dave super viel von der Natur gezeigt und erzählt. Im Schatten pausiert - am Ende mussten wir durch Wasser laufen. Am weltberühmten Anse Source D'Argent war die Tour offiziell zu Ende, aber wir könnten noch weiter mit ihm bis zum Ausgang. Erst wurde an der Fuit Bar gehalten, dann am Kiosk - er versucht alles um seine Locals zu unterstützen. Dann gab es aber ein weiteres Highlight - frische Kokosnuss direkt von der Palme. Jeder hat eine zum Trinken bekommen und dann gab es noch halben Liter zum Mitnehmen. Die Schildis gefüttert und um sage und schreibe 17:30 waren wir erst wieder im Hotel. Ganze 9 Stunden später. Runde Pooling zum Abkühlen und einen tollen Sonnenuntergang.
Erik hatte sich eine „kleine“ Spinne auf den Arm setzen lassen - der Guide hat sie sich sogar mitten ins Gesicht gesetzt - ich war nicht so mutig
Zimtbäume gibt es dort auch
Kleine Pause im Schatten, danach geht es links an den Felsen vorbei
Vom Wasser aus
Das war Teil des Trails
Schon herrlich - kühlt auch ein wenig
Frischer Ananassaft von der Fruita Cabana Bar am Anse Source D'Argent
Nach der Pause geht es noch mal auf einen Felsen
Er hat sie tatsächlich alle aufgemacht
Ich habe so viel Kokosnuss gegessen, dass ich am Ende Bauchweh hatte
Naturkunde Stunde im Busch
Schildis füttern durfte ich auch wieder
Sonnenuntergang
Im Zeitraffer
Mein Fazit zu dieser Tour: Es war genial. Es hat so viel Spaß gemacht. Es war anstrengend, - wegen der Hitze, aber es war unglaublich toll. Ich würde sie nie ohne Guide machen, da sie schon gefährlich werden kann, aber diese Magie an Natur sind es 40€ pro Person wert. Es war für mich bis jetzt das Highlight auf den Seychellen. Wir haben die Insel in voller Schönheit und von weit oben gesehen und in einem Teil, der natürlicher nicht sein kann. Keine Straßen oder Wege. Wir sind durch die tiefste Natur und ich habe die Insel mit anderen Augen gesehen. Es war einfach atemberaubend toll!
Eins der besten Bilder zum Schluss - es verschlägt mir immer noch den Atem
Und der aufmerksame Leser wird sich jetzt fragen, was eigentlich mit Donnerstag war? Den haben wir nämlich übersprungen. Ja, eigentlich war die Tour am Donnerstag geplant - aber es hat hier auf La Digue heftig geregnet - im Übrigen das erste Mal seit 4 Monaten - es war sehr windig und die Wolken waren dick und grau. So haben wir am Treffpunkt entschieden, die Tour erst Freitag zu machen und sind zurück ins Hotel. Haben relaxt, Blog geschrieben und gelesen. Mittags sind wir mit Regenschirm gewappnet zum View Point gelaufen. Super steile und rutschige Straße hoch und wieder runter. Spaß hat es nicht gemacht - aber der Ausblick hat sich gelohnt. Es hatte zwar nicht mehr geregnet, nass waren wir trotzdem bis auf die Unterhose, weil es einfach super schwül war. Aber es hat etwas aufgeklart, so hatten wir einen tollen Blick über La Digue. Zur Belohnung gab es ein Chickencurry zum Teilen und Pool - das war alles!
So wurden wir morgens begrüßt
Regen - überall Wolken
Aber wir sind trotzdem los und verlieren nicht den Spaß
Immer aufpassen wo man hintritt
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