Freitag, 12. November 2021

Morne Blanc Trail

Heute stand die nächste Sporteinheit an. Erik hat den Trail Morne Blanc herausgesucht. Danach wollten wir je nach Wetter noch einen Strand anfahren und dann zur Ferrystation mal wegen Tickets schauen für Montag, von Mahe nach La Digue. Wir also gefrühstückt, da es sehr bewölkt war, haben wir uns etwas Zeit gelassen. 
 
 
 Heute gab es ein Upgrade - Melone und Obst zum Müsli
 

Einen kleinen Gast haben wir auch - er kommt immer zu uns geflogen

Als alle Sachen gepackt waren, für Wanderung und Strand, sind wir Richtung Auto. Unser netter Host hat uns angesprochen und gefragt was wir machen. Er erzählte etwas vom Copolia Trail - der soll sehr toll sein. Wir also ins Auto und den Reiseführer aufgeschlagen. Da der Trail keine 500m von unserem geplanten entfernt war, überlegte Erik - so motiviert er ist - beide zu verbinden... In unserem Reiseführer steht allerdings: "Der Morne Blanc Trail ist kurz, aber er hat es in sich und geht wirklich in die Beine. Du wirst am nächsten Tag bestimmt Muskelkater haben - aber es lohnt sich." Ja ist klar Erik, sicher mach ich nicht beide. Als ich das gelesen habe, habe ich Erik innerlich verflucht... "Das wusste ich gar nicht" und grinst ganz verschmitzt. Nicht alles, dass die Mundwinkel vom einen zum anderen Ohr wandern. 

 Genau so schaut er - ob ich wirklich da hoch laufen will, weiß ich noch nicht

Dort angekommen, sind wir also los - laut Schild ist der Trail difficult. Naja jut, jetzt sind wir hier. Los geht's. Ich schaff das schon, auch wenn ich nicht aufm Kili war.

 

 Let's do this...


Da lach ich jedenfalls noch 

 

Sein Blick...


 Mitten im Wald - wenigstens etwas geschützt vor der Sonne

Da müssen wir hoch

Und ja, das ist auch der Weg...

Oben angekommen - nass geschwitzt, der Schweiß tropfte wirklich beim Laufen auf den Boden. Vier junge Leute auf der Plattform zur Aussicht, alle deutsch unterhielten sich über 'must do's' auf Mahé, da haben wir kurz mit geschnackt und dann gab es ein paar Bilder. Noch ein älteres Ehepaar getroffen, ich sage Schweizer, Erik Österreicher, die sehr nett waren. Er empfiehlt uns einen Strand, den ich ganz am Anfang mal anfahren wollte, aber Erik irgendwie nicht wahrgenommen hat. Er soll einer der Schönsten hier zum Schnorcheln sein. Wir wollten unten überlegen, ob wir den anderen Trail noch vorher machen oder ob wir direkt zu dem Strand fahren... aber erst mal müssen wir runter. Das fand ich am anstrengendsten. Aber ehrlich gesagt, ist der Trail jetzt nichts, wovor man riesen Angst haben müsste. Ich denke, auf Grund der Hitze und der Steigung wollen sie die Leute zur Vorsicht warnen, aber er war machbar. Aber ja, er war steil und nicht für jedermann.  

Oben angekommen. Die Aussicht entschädigt jeden Schweißtropfen

Als Beweis, dass das Bild nicht geklaut ist und wir wirklich oben waren

Da der Copolia Trail Richtung Unterkunft war, sind wir dann zum Strand. Der Strand ist ziemlich weit im Nordwesten und liegt am Constance Ephelia Mahe. Er kommt der Petite Anse sehr nahe. Das Wasser ruhig, kristallklar und ein Riff mitten in der Bucht. Es ist durch die Marine geschützt und lädt einfach zum Baden ein. Mehrere Locals, die frischen Fisch und Kokosnüsse verkaufen, Take a Ways an der Straße - herrlich. Für uns auf Grund der direkten Parkmöglichkeit und Essmöglichkeiten in der Tat Platz 1. Steffi, ich denke, wir könnten auch hier hin. =)  

 Port Launay - unsere Lieblingsbucht


 Los geht's - Schattenpatz suchen und dann ins Wasser


 Von hier gab es unser Mittagssnack - war echt ganz lecker und sehr preiswert

Die Bucht von etwas weiter oben - als wir weiter gefahren sind

Danach sind wir noch einen weiteren Strand abgefahren, ziemlich weit im Norden, aber der war eher nicht so schön. Ebbe - hat gemuffelt und naja, hat sich nicht mal wirklich ein Bild gelohnt. Auf dem Fußweg dorthin haben wir aber die größten Krabben gesehen. 


 Auf der Straße dort hin, darf die auch niemand entgegen kommen. Und nein, es ist keine Einbahnstraße


 Da gab es noch Größere, aber die sind sofort weg

Von dort  ging es zur Ferrystation - alles geklärt. Wir sind deutlich schlauer dort raus und waren froh, dass wir diesen Schlenker noch gemacht haben, da wir jetzt über den Fahrplan und die Gepäckaufbewahrung Bescheid wissen. In der Unterkunft gab es einen kleinen Sundowner und dann waren wir uns etwas unschlüssig was wir mit Essen machen. 


Sundowner am Hausstrand. Bissi bewölkt ist es immer noch

Danach etwas chillen


Unser Abendessen - Burger (Nikki); gebratene Nudeln (Erik)
Ich war nicht so zufrieden mit dem Burger, aber egal

Um halb 8 haben wir die dritte Runde Canasta gespielt. Wegen der beiden Spiele davor, hatte Eik erst gar keine Lust, daher habe ich ihn natürlich gewinnen lassen. Sonst spielt er diesen Urlaub nicht mehr mit mir.  (2:1 für Nikki)


1 Kommentar:

  1. So selbstlos von dir Nikki, den Erik gewinnen zu lassen. Aber irgendwie musst du den Bub ja zum Spielen motivieren 😀

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